Ich wandelte heute vormittag auf staubtrockenen pfaden im stadtpark. Der hiesige regionalsand knirsch-knirschte fein in meinen ansehnlich ausgelaatschten sportsandalen.
Ich rastete alsbald unter lichtsprenkelnden laubbäumen, denen es arg dürstete nach himmelswassern. Stumm hielten sie ihre trauermesse an einem vom grünflächenamt sich selbst überlassenen rosenrundbeet. Ich schrie(b) mein gebet für sie in die lau drückende spätsommerluft.

Äffchen auf spielgeräten auf spielplätzen tobten und tollten ihre kindliche energie frei heraus, als zwei pumpenwärter auf dem nahegelegenen gehweg einen deckel zur städtischen unterwelt öffneten.
Der todesvogel der mittagsstunde ließ seinen klageruf erklingen, als der zweite pumpenwärter dem ersten pumpenwärter auf einer leiter hinab ins dunkel nachfolgte. Umringt von staunend erschauerten kindergartenkinderaugen wurde das gullimaul von unten-innen geschlossen, als würde es nun die beiden blaumänner zu verdauen beginnen wollen. Die zwei 30jährigen kindergärtnerinnen, die aufgrund eines früh verlebten lebens wie mitte 50 aussahen, konnten ihrer schlotternden bande auch keine weitere erklärung für das soeben geschehene/gesehene geben, und wandten sich endlich mit einem schulterzucken ab.
Wie man mit flüssigem wachs einen lilienweißen brief nach lincolshire versiegelt, so schiss denn noch ein paradiesvogel im vorbeiflug genau in das bullseye des erwähnten gullideckelrunds, und wenn ich das alles zusammen nicht mit eigenen augen gesehen hätte, würd ich denken, ich hätte es mir nur ausgedacht.